| Autor |
Nachricht |
|
|
-- Anhänger auf Reisen ? |
|
| Gehe zu Seite 1, 2, 3 ... 11, 12, 13 Weiter |
| Romain |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 14:48 |
|
|
Spender
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 2970
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
|
Gehört es hierher oder ins Reiseforum?
Egal, interessant wäre es mal zu wissen wieviele mit Hänger auf die grosse Reise gehen oder schon mal waren und wie ihre Meinung zu dem Thema ist.
Ich setze mal voraus:
- Man fährt schlechte Wege und Pisten - kein schweres Gelände, Dünen usw mit dem Hänger.
- Der Hänger ist halbwegs vernünftig auf solche Begebenheiten ausgerichtet, das heisst grosse Räder (wahrscheinlich 31 Zoll BFG AT), Achse und Anhängerkupplung sind solide verbaut. Es soll ein Einachshänger sein.
- Man braucht Platz um halt 3 bis 4 Personen im Auto plus Hund spazieren zu fahren und man ist wahrscheinlich teilweise (nicht dauernd) in einer kleinen Gruppe ( 2- 4 Autos) unterwegs wo dann eins der Autos den Hänger zieht.
- Im Hänger sollen die (2ten) Reserveräder aller Autos, Wasservorräte (100 - 200) liter, Kleinteile, Ersatzteile, kleines Stromaggregat, Zelte usw transportiert werden.
Natürlich hat jedes Auto das nötigste für den täglichen Bedarf selbst geladen aber wenn viele Personen in einem Auto sitzen, und das über mehr als 3 Wochen, braucht man schon ne Menge an Platz.
Macht ein Gewicht von ugf 600-700 Kilo aus, also genug Reserve für ein auf 1200 Kilo zugelassene Fahrzeug.
Wie komme ich auf das Gewicht von ugf 700 Kilo?
4 Ersatzräder ugf 250 Kilo (bei 4 Autos)
200 Liter Wasser in Tanks ugf 250 Kilo
Stromaggregat: 30 Kilo mit Benzinkanister 50 Kilo
Klein- und Ersatzteile: 50 Kilo
3 Zelte ebenfalls 50 Kilo.
Alle Gewichtsangaben sind nach grosszügig nach oben aufgerundet.
Natürlich muss die gesamte Ladung rüttel- und schüttelfest befestigt sein.
Vorteile?
Man kann etwas grosszügiger packen und in einer Gruppe halt mehr an Komfortmaterial haben - ok jene die es ganz spartanisch mögen werden spätestens jetzt den kopf schütteln.
Nachteile?
Mit Hänger kann man nicht überall hin.
Spritverbrauch denk ich mal spielt keine grosse Rolle. Ein Einachshänger der nicht über die Fahrzeugkonturen hinweg steht, wird von einem HDJ mühelos ohne Mehrverbrauch gezogen. Meine Erfahrung mit Pferdetrailer zeigte mir dass vorne profilierte Hänger mit sogar 2 und mehr Tonnen Gewicht von dem HDJ ohne Mehrverbrauch gezogen werden, wogegen 750 Kilo Wohnklo wie eine Schrankwand hinterm HDJ steht und einen Mehrverbrauch von wenigstens 2 Litern bedeutet.
Reserveräder und anderes Zeug auf dem Autodach bedeuten ebenfalls einen Mehrverbrauch , daher also meine Idee einen Hänger zu nutzen wenn man mit mehreren Fahrzeugen unterwegs ist.
Gruss an alle |
_________________ Gruss

- Romain -
-voyageur entre les cultures-
http://forum.eurocruisers.net/
http://www.roycreations.com/
|
|
| Nach oben |
|
|
|
 |
| Stollenelch |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 16:28 |
|
|
Anmeldungsdatum: 08.02.2004
Beiträge: 133
Wohnort: München
|
Hi,
kommt darauf an, wohin Du fährst. Ich habe in Namibia einige Anhänger gesehen, die einfach auseinandergebrochen sind, weil die Pisten alles kaputtschütteln. Und das waren schon verstärkte Hänger...
Haben selbst einen aus dem Kaokoveld geborgen, das ist kein Spaß (für den Besitzer, war nicht unserer).
Wenn der ganze Hänger extrem robust ist, ein anständiges Fahrwerk hat (Dämpfer!) und ordentliche Reifen drauf, dann hält das schon eine Zeit lang.
Wie gesagt: kommt drauf an...
Michi |
|
|
|
| Nach oben |
|
| ALI |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 17:45 |
|
|
Anmeldungsdatum: 10.11.2002
Beiträge: 1133
Wohnort: Freie Reichs- und Narrenstadt Rottweil
|
|
| Nach oben |
|
| George |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 18:26 |
|
|
|
Anmeldungsdatum: 10.06.2001
Beiträge: 937
Wohnort: CH
|
Hallo Romain
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, für Reisen beispielsweise Skandinavien oder Wochenendausflüge ein Trailer zu kaufen, resp. auf meine Bedürfnisse umzubauen mit dachzelt etc. Davon abgehalten het mich bis jetzt die geringe Reisegeschwindigkeit.
Als mögliche Basis sehe ich eigentlich nur Ifor Williams oder ehemalige Militäranhänger. Die Ifor Williams Trailer haben Parabell-Blattfederung und eine Rädergrösse um 235/85x16 soll auch möglich sein. Die käuflichen südafrikanischen Modelle sind mir viel zu teuer .
http://www.iforwilliams.ch/tieflader/gd_064g_1.4t.html |
|
|
|
| Nach oben |
|
| Che |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 18:38 |
|
|
Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 961
Wohnort: Western Black Forest Territory
|
Hallo Romain,
ein Schritt bin ich voraus. Habe mir aus den gleichen Überlegungen heraus einen Militäranhänger M416 gekauft.
Die Dinger sind mit einer Zuladung bis ca 400 kg ( meine Bedürfnisse ) robust genug um auch härteres zu überstehen.
Sand scheidet aus wegen dem " Ankereffekt " denke ich mal.
Aber ich denke mittleschweres Gelände sollte machbar sein.
Die Geschwindigkeit kann man mit den Baureihen ebenfalls auf 100 km/h erhöhen, da fast alle Militäranhänger Stoßdäpfer haben.
Zugfahrzeug braucht halt ABS.
Habe mal ein wenig getestet im Wald zum Holz holen bei matschigem Untergrund. War überrascht das es recht gut ging.
In Ländern wie TN etc lässt man für den Dünntripp das Teil eben auf dem Campingplatz ein paar Tage stehen.
Das sind meine Überlegungen.
Grüsse Gerhard |
_________________ carpe diem
|
|
| Nach oben |
|
| Romain |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 19:03 |
|
|
Spender
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 2970
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
|
|
| Nach oben |
|
| George |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 19:12 |
|
|
|
Anmeldungsdatum: 10.06.2001
Beiträge: 937
Wohnort: CH
|
Che hat Folgendes geschrieben:
....Die Geschwindigkeit kann man mit den Baureihen ebenfalls auf 100 km/h erhöhen, da fast alle Militäranhänger Stoßdäpfer haben.
Zugfahrzeug braucht halt ABS....
Diese Regelung gibt's bei uns nicht. Höchstgeschwindigkeit= 80km/h
Che hat Folgendes geschrieben: Habe mir aus den gleichen Überlegungen heraus einen Militäranhänger M416 gekauft.
So ein ähnliches Ding steht bei mir schon länger rum und wartet darauf umgebaut zu werden...... |
|
|
|
| Nach oben |
|
| ALI |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 19:42 |
|
|
Anmeldungsdatum: 10.11.2002
Beiträge: 1133
Wohnort: Freie Reichs- und Narrenstadt Rottweil
|
Romain hat Folgendes geschrieben: Der Militäranhänger scheidet leider wegen der Natozugöse aus. Hallo Romain,
mein Anhänger hat Natozugöse und Kugelkupplung. Das kann ohne Problem ausgewechselt werden, sind nur zwei Schrauben zu lösen. Der Hänger ist vom dänischen Militär, Hersteller ist die Fa. HMK http://www.hmk-industri.dk/
gekauft hab ich ihn bei Philip
http://www.padh.de/home.html
Gruß Ali |
_________________ Bodensee Stammtisch
Wolperblog
 HMKAnhänger.gif / 89.03 KB / 118 mal Angeschaut
|
|
|
| Nach oben |
|
| bandeirante |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 19:47 |
|
|
|
Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1782
Wohnort: Südhessen
|
Ich oute mich jetzt mal als Sankey-Treiber. Hab so ein Ding für die Rückegassen und kann mir nicht vorstellen, dass der weniger abkann als das Zugfahrzeug. Nachteil: man sollte rechtzeitig die Bremse blockieren bevor es ins Gelände geht. Selbst auf Asphalt lässt die Bremse kaum Rückwärtsfahren zu.
Sollte jemand Infos bezüglich TüV und Natoöse / -Haken benötigen, bin ich gerne per PM/email behilflich. Manche AAS sehen das etwas verbissen

Grüsse Axel O. |
Zuletzt bearbeitet von bandeirante am Di, 13. Nov 2007, 12:26, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Der Weg ist das Ziel
|
|
| Nach oben |
|
| Che |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 20:22 |
|
|
Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 961
Wohnort: Western Black Forest Territory
|
Hallo Romain,
mein M416 hat eine ganz normale Kugelkopfvorrichtung.
wahlweise Natoöse, die ich aber nicht verwende.
Das dürfte kein Problem sein.
Grüsse Gerhard |
_________________ carpe diem
|
|
| Nach oben |
|
| Romain |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 20:41 |
|
|
Spender
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 2970
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
|
|
| Nach oben |
|
| Che |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 21:04 |
|
|
Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 961
Wohnort: Western Black Forest Territory
|
Hallo Romain,
habe meinen auch privat ergattert.
Was bei mir für den Militäranhänger sprach:
Relativ günstig für ein Fahrwerk mit Blattfedern und Stoßdämper incl. Feststellbremse
wie gesagt sehr robust ( da stimme ich mit Axel überein, bevor der auseinander fällt ist mein 61er auch nicht mehr taufrisch )
relativ kompakt
jederzeit mit geringem oder ohne Verlust verkäuflich
Nachteil
relativ hohes Eigengewicht.
Was ich mit noch überlege, ob ich ein Teil des Aufbaus von einem alten Zeltanhänger mit einer Miniküche drauf baue.
Ob das von den Abmassen etc sinnvoll machbar ist muss ich aber noch genauer prüfen.
Alternativ kommt das Dachzelt und ein Vordach drauf.
Unterm Strich wird es in jedem Fall wesentlich günstiger als ein Offroadhänger von der Stange.
Grüsse Gerhard |
_________________ carpe diem
|
|
| Nach oben |
|
| Romain |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 21:19 |
|
|
Spender
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 2970
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
|
|
| Nach oben |
|
| joel |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 21:32 |
|
|
|
Anmeldungsdatum: 11.05.2003
Beiträge: 110
Wohnort: PY, südam.
|
hallo romain,
bei uns gibt’s leider nicht so schöne mil-anhänger zu kaufen, deshalb haben wir uns vor 2,5 jahren einen mitläufer zusammengestellt, der in spurbreite, bodenfreiheit, felgenlochkreis und außenmaßen zum 75er passen sollte (mehr platz im innenraum, modulare gepäckverteilung, möglichkeit, auch mal einen teil "abzuhängen" etc.).
verbrauch nur unwesentlich mehr, auch das laufverhalten auf pisten ist deutlich angenehmer als mit voll- und hochgepacktem fz.
der hänger hat einen links angeschlagenen deckel, der als dach schräg festgestellt werden kann, aber auch als transportfläche funktioniert.
nach inzw. mehreren tausend km auf buschpisten zw. brasilien, paraguay, argentinien und bolivien ist unser resumee fast durchweg positiv:
- hänger kann als "simpel-wohnwagen" (mit moskitonetz bzw. mit plane) für 2-3 kiddis schnell zum gemütlichen nachtlager umgebaut werden.
- durch ausziehbare deichsel lassen sich auch ü. 5m lange kanus transportieren, ohne die hecktür zu blockieren.
für die nächste tour soll das dachzelt auf den hänger und die boote aufs fz-dach, damit auch ab basislager schnell mal tagestouren unternommen werden können, ohne das hannibal einpacken zu müssen.
lg jo |
_________________ il n'y a plus que la patagonie, qui convienne à mon immense tristesse...
b.cendrars
 unterwegs2.jpg / 21.35 KB / 103 mal Angeschaut
|
|
|
| Nach oben |
|
| Romain |
Verfasst am: So, 11. Nov 2007, 21:42 |
|
|
Spender
Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 2970
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
|
|
| Nach oben |
|
|
|