Text und Fotos: Wolfgang Jung
Gestern hatte ich mal wieder nen richtigen "Drecktag" und hab Allesmögliche entrostet und gezopfbürstet.
Erst mussten mal die Federn auf Vordermann gebracht werden. Ist ein noch ganz gutes Ironman-Fahrwerk, das sollte noch für die nächsten Jahre reichen.
Der Rahmen hatte stellenweise noch Reste von einer undefinierbaren schwarzen Farbe drauf, die selbstverständlich runter musste.
Die Holme kann man fast als neuwertig bezeichnen...
Sogar die Flächen, wo der vordere Kotflügel angeschraubt wird, sind ohne die üblichen Rostpocken.
Diverse Schäkel und Federbrieden mit Flugrost.
...und hier halt ohne Rost, eine Stunde später.
Nachdem ich diverse defekte Polybuchsen erneuert hatte, konnte ich die Federn schon mal zuordnen und einhängen.
Die Montage der Achsen geht bei sonem nackischen Fahrgestell federleicht und braucht keine Stunde...
Die Flächen, die nach der Montage verdeckt sind, bekommen schon mal etwas Grundierung drauf.
Und so ist das doch schon ganz komplett.
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Zwischendurch rumpelte noch ein Speditionslaster auf'n Hof und endlud meine langersehnte Reifenlieferung: Insa Turbo 235 in MT, sehen den Goodrichs täuschend ähnlich, aber kosten in etwa nur die Hälfte.
Den Rahmen musste ich heute noch lackieren, da die Spezialgrundierung für verzinkte Flächen nur bis maximal 40% Luftfeuchte verarbeitet werden darf. Die Aussichten für die nächsten Tage sind da eher nicht so rosig.
Aber heute ging's noch...
An so einem Komplettfahrgestell lackiert man sich echt nen Wolf: 2 Stunden und mehr, bei den 1000 Ecken.
Morgen kommt da noch mattschwarz drauf und dann kann ich das Dingen beiseite stellen.




