Text und Fotos: Wolfgang Jung
Damit das hier weitergeht, bin ich heute (planmäßig) in die Werkstatt, um den Rahmen zur weiteren Bearbeitung vorzubereiten.
Das ist zwar nicht der Originale vom Balu, und der sollte auch eigentlich für mich sein, aber der Harald hat so lieb gekuckt 8-) daß ich ihm dieses Teil nicht abschlagen konnte.
Naja, man sollte mit älter (aussehenden) Leuten höflich umgehen. So bin ich halt... :-)
Hier, hinter den fertigen Achsen, lungert also der dazugehörige Motor rum und wartet auf seine Aufarbeitung.
Und da isser schon, der verzinkte Rahmen. Eigentlich finde ich das nicht als was Besonderes, aber dieser wurde fast im jungfräulichen Zustand vor über 20 Jahren in's Zinkbad geschmissen. Und seitdem steht der halt so rum.
Klar daß die Federbolzen auch nur so rausflutschten. Wenn das immer so einfach wäre...
Die Hinterache auch raus...
...und schon ist der Rahmen nackisch. Da wird noch kurz drübergeschliffen, damit die Flanken schön glatt sind, und anschließend mit der Super-Spezialgrundfarf für verzinkte Untergründe gespritzt. Hab mich dahingehend extra beim freundlichen Farbenspezialist erkundigt und ich habe das Gefühl, der hat das drauf.
Hoffe ich jedenfalls, Harald... =:-O
Hier müssen eigentlich nur noch die Federn runter.
Sowas "Neuwertiges" hab ich selten zwischen den Fingern gehabt...
Sämtliche Brieden, Bolzen und Muttern kann ich, nach kurzem Sanstrahlen, schön wiederverwenden. Also diesmal keine windigen Auftragsschweißungen...
Das Achsenpärchen kommt mal schön an Seite, zum späteren Gebrauch. Aber nicht für dieses Projekt...



